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Bayern: Landespflegegeld 1000€ pro Jahr ab Pflegegrad 2

Bayern hat 2018 ein sogenanntes Landespflegegeld in Höhe von 1000€ eingeführt. Das Pflegegeld können in Bayern lebende Pflegebedüftige ab Pflegegrad 2 erhalten. Das Landespflegegeld muss nur einmal beantragt werden und wird dann jährlich weitergezahlt, solange die Voraussetzungen bestehen. Der Pflegebedürftige kann in einem Pflegeheim untergebracht sein oder Zuhause leben und versorgt werden. Diese neue Leistung ist steuerfinanziert und sie ist keine Leistung der Pflegeversicherung.

Voraussetzungen für das Pflegegeld

Entlastungsbetrag: 125 € für Haushaltshilfe ab Pflegegrad 1

Mit dem Pflegestärkungsgesetz wurde schon 2017 der sogenannte Entlastungsbetrag auf monatlich 125 € festgesetzt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist mindestens der Pflegegrad 1.

Mit dem Entlastungsbetrag kann eine Haushaltshilfe aber auch Dienstleistungen wie z.B. Besorgungen, Vorlesen oder Spazierengehen im Wert von 125 € im Monat finanziert werden. Der Entlastungsbetrag gilt als eine Sachleistung, für die Abrechung gibt es zwei Möglichkeiten. Entlastungsbetrag: 125 € für Haushaltshilfe ab Pflegegrad 1 weiterlesen

Keine Befreiung vom Rundfunkbeitrag beim bayerischen Landespflegegeld

Bezieher des bayerischen Pflegegeldes sollen nicht vom Rundfunkbeitrag befreit werden, so berichtete die Süddeutsche Zeitung. Der SZ liegen Informationen vor, wonach sich viele Bezieher des Landespflegegeldes in Bayern von der Rundfunkgebühr befreien ließen. Auch der VdK und einige Zeitungen berichteten über die Möglichkeit der Befreiung von der Rundfunkgebühr. Die Möglichkeit der Befreiung wurde aus einem Abschnitt des Rundfunkstaatsvertrages abgeleitet, der Bezieher von Landespflegegeld aufführt.

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Pflegegeld 2019

Das Pflegegeld ist die bekannteste Leistung der Pflegeversicherung. Das Pflegegeld wurde 2017 im Zuge des Pflegestärkungsgesetzes angehoben. Weitere Erhöhungen gab es seitdem nicht und auch 2019 ist keine Pflegegelderhöhung geplant. Die Leistungen sind bei gesetzlicher und privater Pflegeversicherung gleich.

Zu unterscheiden ist das Pflegegeld bei häuslicher Pflege durch eine Privatperson, die häusliche Pflege durch eine Sozialstation und eine Kombination aus beidem, die sogenannte Kombinationsleistung. Dem gegenüber steht die stationäre Pflege in einer Einrichtung.

Pflegegeld bei häuslicher Pflege

Das Pflegegeld überweist die Pflegekasse jeden Monat an die pflegebedürftige Person. Das Pflegegeld ist nicht zweckgebunden. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist ein festgestellter Pflegegrad von mindestens Pflegegrad 2 und die Pflege muß durch eine Privatperson erfolgen. Ob es sich dabei um eine Nachbarin oder nahe Verwandte handelt macht dabei keinen Unterschied. Auch für angemeldete 24 Stunden Pflegekräfte kann das Pflegegeld ausgegeben werden.

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Warten Sie noch auf Ihr Landespflegegeld Bayern?

Im Bundesland Bayern wurde 2018 ein sogenanntes Landespflegegeld eingeführt. Das Pflegegeld in Höhe von jährlich 1000€ können in Bayern lebende Pflegebedüftige ab Pflegegrad 2 beantragen. Die Anträge werden beim neuen Landesamt für Pflege gestellt, welches  im Juli 2018 in Amberg eröffnet wurde.

Das Landespflegegeld muss nur einmal beantragt werden und wird dann jährlich weitergezahlt solange die Voraussetzungen bestehen. Der Pflegebedürftige kann in einem Pflegeheim untergebracht sein oder Zuhause leben und versorgt werden. Die Leistung ist steuerfinanziert und sie ist keine Leistung der Pflegeversicherung. Näheres zu den Voraussetzungen haben wir schon in einem Beitrag über das Landespflegegeld Bayern erläutert.

In diesem Beitrag soll es um Zahlen gehen: wieviele Anträge wurden gestellt, wieviele noch nicht, wie lange müssen Antragsteller auf eine Entscheidung warten?

Sie haben bereits eine Bewilligung über das Landespflegegeld Bayern erhalten?

Wir bitten Sie ganz herzlich um eine Teilnahme an unserer Online-Umfrage. Damit geben Sie anderen Antragstellern eine Orientierung bei der voraussichtlichen Bearbeitungszeit.

Wie lange war die Bearbeitungszeit Ihres Antrags auf das Landespflegegeld Bayern?

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Kurzzeitpflege

Mit Hilfe der Kurzzeitpflege steht für die Pflegegrade 2-5 pro Jahr ein Betrag von 1612€ zur Verfügung, mit dem für maximal 8 Wochen eine vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim finanziert werden kann. Die Kurzzeitpflege kann damit eine absehbare Lücke in der häuslichen Pflege überbrücken oder im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt erfolgen, wenn beispielsweise die häusliche Pflege aufgrund eines vorübergehenden höheren Pflegebedarfs noch nicht ausreichend wäre. Kurzzeitpflege weiterlesen

Pflegegeldrechner: Pflegegeld bei Kombinationsleistung

Unser Pflegegeldrechner hilft bei der anteiligen Berechnung des Pflegegeldes bei der sogenannten Kombinationsleistung. Das ist dann der Fall, wenn der Betrag für die Pflegesachleistung durch eine Sozialstation nicht voll ausgeschöpft wird. Das nicht verbrauchte Pflegegeld wird dann anteilig ausgezahlt. Die Berechnung kann mit unserem Pflegegeldrechner leicht nachvollzogen werden.

Auf Anfrage gestatte ich die kostenlose Einbindung dieses Pflegegeldrechners gegen einen Link auf diese Seite.

Hilfe zur Pflege: Änderungen 2017/2018

Die Leistungen der Pflegeversicherung reichen in vielen Fällen nicht für die nötigen Pflegeleistungen aus, denn sie wurde lediglich als eine Teilversicherung geschaffen. Das Pflegegeld und alle weiteren Leistungen sollten daher immer nur als Zuschuss gesehen werden.

In manchen Fällen kann oder muß auf die Finanzierung über die Sozialhilfe, die sogenannte Hilfe zur Pflege, zurückgegriffen werden:

  • falls bei ambulanter Pflege das Pflegegeld nicht für die notwendigen Einsätze der Sozialstation ausreicht
  • falls eine notwendige Pflege im Heim nicht bezahlt werden kann
  • falls keine Krankenversicherung besteht
  • falls die Vorversicherungszeit in der Pflegeversicherung nicht erfüllt ist (mindestens 2 Jahre innerhalb der letzten 10 Jahre), z.B. bei anerkannten Asylbewerbern.

Dazu wurde vom Gesetzgeber die sogenannte Hilfe zur Pflege geschaffen. Diese kann die vollständigen Kosten der notwendigen Pflege übernehmen, wenn alle Leistungen der Pflegeversicherung ausgeschöpft sind. Allerdings gibt es Einkommens- und Vermögensgrenzen. Hilfe zur Pflege: Änderungen 2017/2018 weiterlesen

Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen

Ab Pflegegrad 1  besteht für Angehörige und ehrenamtlich tätige Pflegepersonen ein Recht auf kostenlose Pflegekurse. Die Kosten werden von der Krankenkasse/Pflegekasse übernommen. Ziel ist es den Angehörigen die Pflege und Betreuung zu erleichtern und zu verbessern. Auch pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen sollen verringert oder verhindert werden.

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Zuschüsse für barrierefreies Umbauen

Barrierefreie Umbaumaßnahmen kosten viel Geld. Die wohnumfeldverbessernden Maßnahmen der Pflegekasse leisten hierbei mit maximal 4000 € in vielen Fällen nur einen verhältnismässig kleinen Beitrag und sind an die Feststellung eines Pflegegrades gekoppelt.

Je nach Situation kommen mit oder ohne Pflegegrad verschiedene weitere Zuschussgeber in Frage:

  • Krankenkasse
  • Wohnbauförderprogramme der Bundesländer
  • Rehabilitationsträger: Teilhabe am Arbeitsleben
  • Stiftungen
  • KfW Programme 159 und 455
  • Sozialhilfeträger: Grundsicherung/ALG II
  • Eingliederungshilfe: Leistungen für Wohnraum

Dabei sind einzelne Zuschüsse miteinander kombinierbar, d.h. die Förderungen können sich aufsummieren. Zuschüsse für barrierefreies Umbauen weiterlesen