Einweghandschuhe

60€ für Pflegehilfsmittel aufgrund der Corona-Pandemie

Pflegehilfsmittel können bei ambulanter Pflege ab Pflegegrad 1 von der Pflegekasse bereitgestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbstständige Lebensführung ermöglichen (z.B. Hausnotruf).

Pflegehilfsmittel sollen die Versorgung zu Hause erleichtern und werden in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Verbrauchsprodukte (z. B. Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, saugende Bettschutzeinlagen etc.)
  • Technische Hilfsmittel (z.B. Pflegebetten, Rollstühle, Hebegeräte, Lagerungskissen, Hausnotruf usw.).

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Corona Pandemie bringt telefonische Begutachtungen und weitere Änderungen

Diese Woche hat mir eine an MS erkrankte Frau berichtet, dass die angekündigte MDK-Untersuchung zur Einstufung des Pflegegrades telefonisch durchgeführt wurde. Einen Tag zuvor hat mich jemand anderes informiert, dass sein MDK-Termin abgesagt wurde. Ich hielt das zuerst für eine kreative Idee der Pflegekasse und bin dann aber gleich auf die Gesetzesgrundlage gestoßen.

Die neuen Paragrafen im SGB IX gelten seit 28. März 2020 und tragen die Überschrift „Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der pflegerischen Versorgung während der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Pandemie“ (SGB IX, §§ 147 – 152). Die Regelungen sind bis 30. September 2020 befristet und können bei Bedarf verlängert werden.

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Rechtsberatung per Onlineformular zur Pflegeversicherung

Ihnen wurde der dringend notwendige Pflegegrad abgelehnt? Wenn Sie mit einer Entscheidung der Pflegekasse oder einer anderen Behörde nicht einverstanden sind, gibt es die Möglichkeit einen Widerspruch oder eine Klage einzureichen. Zuvor empfiehlt es sich mit fachkundiger Hilfe zu klären, ob das aussichtsreich wäre. Das Internet bietet hierzu die Möglichkeit sich unkompliziert anwaltliche Hilfe zu holen, ohne das Haus zu verlassen. Deswegen arbeiten wir mit dem Portal Advocado zusammen, welches kompetente Rechtsberatung im Bereich des Sozialrechts bietet.

Advocado ermöglicht Ihnen eine direkte Vermittlung Ihrer Anfrage an einen Anwalt. Diese Rechtsberatung empfiehlt sich besonders, wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihnen eine Leistung zu Unrecht abgelehnt wurde. Rechtsberatung per Onlineformular zur Pflegeversicherung weiterlesen

Handdesinfektionsmittel aus eigener Produktion

Derzeit ist es wegen der Corona-Krise für pflegende Angehörige sehr schwer an notwendige Pflegehilfsmittel, insbesondere Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion zu kommen. Die WHO hat ein Rezept für die Eigenproduktion veröffentlicht. Nachzulesen ist das z.B. in der Stuttgarter Zeitung, die das Rezept hier für 1 Liter umgerechnet hat. Alternativ dazu bleibt auch noch der Gang in eine Apotheke, die aus den Substanzen Desinfektionsmittel selbst herstellen kann.

Desinfektionsmittel

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Kommt 2021 eine Pflegegelderhöhung in Deutschland?

Die letzte Pflegegelderhöhung gab es in Deuschland zuletzt im Jahr 2017 mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz. Seitdem sind die Beträge für das Pflegegeld und die weiteren Leistungen der Pflegeversicherung stabil. Doch das Sozialgesetzbuch SGB XI ermöglicht eine Erhöhung des Pflegegeldes für das Jahr 2021. Eine Veränderung der Leistungen der Pflegeversicherung und damit eine Pflegegelderhöhung ist möglich.

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Zuzahlungen Angehöriger für „Hilfe zur Pflege“ enden für Normalverdiener

Nach Zahlen der Bundesregierung bekommen aktuell fast 400.000 alte Menschen finanzielle Hilfe vom Staat, um ihre Pflegekosten bezahlen zu können. Dabei handelt es sich um die Hilfe zur Pflege, welche als Sozialhilfeleistung im SGB XII verankert ist. Bislang wurden Eltern oder erwachsene Kinder an den Pflegekosten ihrer Angehörigen beteiligt.

Das Angehörigen-Entlastungsgesetz regelt, dass Zuzahlungen nur noch ab Bruttoeinkünften von mehr als 100000 Euro pro Jahr geleistet werden müssen. Damit endet für Normalverdiener die Unterhaltsverpflichtung im Pflegefall. Zuzahlungen Angehöriger für „Hilfe zur Pflege“ enden für Normalverdiener weiterlesen

Bayern: Landespflegegeld 1000€ pro Jahr ab Pflegegrad 2

Bayern hat 2018 ein sogenanntes Landespflegegeld in Höhe von 1000€ eingeführt. Das Pflegegeld können in Bayern lebende Pflegebedüftige ab Pflegegrad 2 erhalten. Das Landespflegegeld muss nur einmal beantragt werden und wird dann jährlich weitergezahlt, solange die Voraussetzungen bestehen. Der Pflegebedürftige kann in einem Pflegeheim untergebracht sein oder Zuhause leben und versorgt werden. Diese neue Leistung ist steuerfinanziert und sie ist keine Leistung der Pflegeversicherung.

Voraussetzungen für das Pflegegeld

24-Stunden-Betreuung: polnische Haushaltshilfen entlasten Angehörige

Wer sich bereit erklärt einen hilfsbedürftigen Angehörigen zu pflegen übernimmt eine große Verantwortung. Die Pflege kostet nicht nur Zeit, sondern kann einen Menschen sowohl körperlich als auch psychisch an die Grenzen bringen. An diesem Punkt kommt die Frage nach professioneller Unterstützung auf. Immer beliebter wird dabei die sogenannte 24-Stunden-Betreuung. Diese Betreuungsform wird auch als 24-Stunden-Pflege bezeichnet, wobei die Betreuungskräfte genau genommen keine echte Behandlungspflege leisten dürfen. Spritzen setzen, Katheter legen oder Ähnliches sind damit tabu. Dennoch bringt die 24-Stunden-Betreuung einige entscheidende Vorteile für den Betroffenen und die Familie mit sich.

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Entlastungsbetrag: 125 € für Haushaltshilfe ab Pflegegrad 1

Mit dem Pflegestärkungsgesetz wurde schon 2017 der sogenannte Entlastungsbetrag auf monatlich 125 € festgesetzt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist mindestens der Pflegegrad 1.

Mit dem Entlastungsbetrag kann eine Haushaltshilfe aber auch Dienstleistungen wie z.B. Besorgungen, Vorlesen oder Spazierengehen im Wert von 125 € im Monat finanziert werden. Der Entlastungsbetrag gilt als eine Sachleistung, für die Abrechung gibt es zwei Möglichkeiten. Entlastungsbetrag: 125 € für Haushaltshilfe ab Pflegegrad 1 weiterlesen

Blindengeld als monatliche Unterstützung

Das Blindengeld ist eine monatliche Hilfeleistung, die in den einzelnen Bundesländern höchst unterschiedlich geregelt ist und zum Teil auch ganz unterschiedlich bezeichnet wird (Blindengeld, Landespflegegeld, Sinnesbehindertengeld …). Es unterscheiden sich nicht nur die Geldbeträge voneinander, sondern auch der Kreis der Leistungsempfänger ist sehr unterschiedlich. Das Blindengeld ist ein Nachteilsausgleich für behinderungsbedingte Mehrausgaben und nicht zu verwechseln mit Leistungen wie dem Landespflegegeld Bayern oder dem Landespflegegeld in Rheinland-Pfalz. Es muss beantragt werden. Blindengeld als monatliche Unterstützung weiterlesen